Heilerziehungspfleger - die pädagogische und pflegerische Betreuung

Heilerziehungspfleger sind für die pädagogische und pflegerische Betreuung von Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen zuständig. Die Arbeit findet vorwiegend in Heimen und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen statt, aber auch ambulant in den Familien, Kindergärten oder Förderschulen. Heilerziehungspfleger kümmern sich um das physische und psychische Wohlergehen dieser Menschen. Die Ausbildung findet Voll- oder Teilzeit in Fach- oder Berufsschulen statt und dauert zwischen 2-4 Jahren. Die Arbeit ist abwechslungsreich, aber anstrengend und erfordert ein großes Fachwissen sowie Flexibilität und die Fähigkeit sich auf unvorhergesehene Situationen einstellen zu können. Besonders die Pflege von schwer körperlich und geistig Behinderten Menschen erfordert viel Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz. Kinder und Erwachsene mit geistigen Behinderungen müssen individuell gefördert werden und benötigen Hilfe in der Bewältigung des Alltages. Bei der ambulanten Pflege, gehören auch Tätigkeiten wie gemeinsames einkaufen, Gänge zu Ämtern und Hilfe bei dem Haushalt dazu. Auch die Ausgaben und Einnahmen müssen verwaltet werden, sowie das Haushaltsgeld. Menschen mit geistigen Behinderungen bedürfen einer besonderen Pflege ohne das Gefühl zu haben ein Mensch zweiter Klasse zu sein. Das Ziel der Hilfe ist, den Menschen ihren Alltag zu erleichtern ohne ihnen das Recht auf Selbstbestimmung zu nehmen. In Familien in denen die Menschen zu Hause gepflegt werden, brauchen die Angehörigen besondere Hilfe um so gut wie möglich alleine im Alltag zu Recht zu kommen.

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