Pollenflug

Der Beginn des lang ersehnten Frühlings nach einem langen Winter wirkt sich positiv auf unser Gemüt aus. Der blaue Himmel, die strahlende Sonne und die frische, von Blütenduft erfüllte Frühlingsluft tut unserer Seele gut. Die Freude über die neue Jahreszeit ist aber nur bei denjenigen ungetrübt, die nicht unter den Auswirkungen des Pollenfluges zu leiden haben. Zwar übergeben Erle und Hasel bereits im Januar ihren Blütenstaub dem Wind, die Intensität des Pollenfluges ist jedoch bei einsetzendem Frühling bis in den Spätsommer am stärksten. Die meisten Menschen bemerken diese Art der Fortpflanzung in der Natur gar nicht. Die ca. 12 Millionen Allergiker haben jedoch Jahr für Jahr mit dem Pollenflug zu kämpfen. In Kontakt mit dem Menschen sondern die Pollen eine Reihe von Eiweißen und Fetten ab, welche bestimmte Immunreaktionen auslösen können. So bewertet der Körper die eingedrungenen Substanzen als schädlich und beginnt sie zu bekämpfen. Die typischen, vom Pollenflug ausgelösten Reaktionen sind Niesen und rote, tränende Augen. Tendenziell setzt die Pollenflugsaison im Vergleich zu den letzten Jahren heute etwa 20 Tage früher ein. Aufgrund des Klimawandels ist auch in Zukunft mit einer weitern Verlängerung der Pollenflugsaison zu rechnen. Der Pollenflug endet im Herbst, wobei sich die Pollen von Kiefer, Goldrute oder Brennnessel bis in den Oktober hinein in der Luft befinden können.

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